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Teamarbeit von A bis Z

Gestaltungshilfen

 

Der Begriff "Teamarbeit" hat in den letzten Jahren einen fast mythischen Charakter erhalten. Das Zitat „Never change a winning team“ kommt zum Beispiel aus dem Fußball Ende der 60ger Jahre und ist seitdem zu einem Glaubenssatz in vielen westlichen Unternehmen geworden. Und das, obwohl Teamarbeit in der Unternehmen ursprünglich überhaupt keine Relevanz hatte. Im Duden ist der Begriff „Team“ erst 1915 erschienen (Im Todesjahr von Frederick Winslow Taylor, der das Prinzip einer Prozesssteuerung von Arbeitsabläufen quasi erfunden hat). Ein Zufall? Oder machen Prozesse, Standards und Co wirklich Sinn in der Zusammenarbeit?

 

Jedem von uns, der positive Erfahrungen mit gelungenen Zusammenarbeit (ob zu zweit oder zu hundert) gemacht hat, ist klar, dass Menschen gemeinsam eine Aufgabe erfolgreich erfüllen oder ein großes Projekt verwirklichen können. Ob man diese Konstellation jetzt Team oder Arbeitsgruppe nennt scheint fast egal zu sein. Ein Team hat wohl einen länger geplante Lebensdauer. Es ist eh nicht jede Aufgabe dafür geeignet, von Teams bearbeitet zu werden, und viele so genannte Teams sind nicht das, was wir unter diesem Begriff verstehen sollten: „Eine autonom arbeitende, eigenverantwortliche Personengruppe, die ein gemeinsames Ziel verfolgt. Das  Miteinander ist dabei geprägt von Respekt und dem Willen, etwas gemeinsam zu erreichen“ - schlicht das, was man Teamgeist nennt.

 

Teamarbeit und Teamgeist sind im Alltag mit authentischen Werten und guten Erfahrungen besetzt. Wodurch kann also Zusammenarbeit wirklich gelingen? Was bringt ein Team zum Erfolg, ausgehend davon, dass die Menschen die das Team bilden, ein gemeinsames Ziel anstreben?

 

Anbei ein kleines A-Z für die Gestaltung gelingender Teams:

 

  • Ablauf bis ins Detail

  • Bedürfnisse erkunden
  • Countdown – Zeitmanagement
  • Delegieren lernen
  • Erfolge festhalten
  • Fördern
  • Gruppendynamik
  • Haltestellen vorsehen
  • Ich und Wir
  • Jung und Alt
  • Kollegiale Beratung
  • Leiten und/oder Führen
  • Miteinander führen und leiten
  • Nichtraucher gestattet
  • Offener Austausch
  • Protokolle mit Biss
  • Qualität definieren
  • Regeln gemeinsam festlegen
  • Strategien entwickeln
  • Teamzusammensetzung
  • Uneinigkeiten zuordnen 
  • Verhaltenskodex
  • Werte erkunden
  • X wie Exklusivität: der Auftrag
  • Yoga und Co
  • Zukunftsvisionen

Im Vorfeld gilt auch hier, dass es sich bei den Bausteinen um ein Methodentraining und nicht um ein Team-Supervision handelt. Die Zusammensetzung der Module kann aus den aufgezählten Themenschwerpunkten frei gestaltet werden. Um jedoch wirklich in Erfahrung zu bringen, bei welchen Kernthemen das Team vorankommen möchte, rate ich die Schaffung einer Mini-Pilotgruppe  (Leitung und Mitarbeiter) an, damit Klarheit über den nutzbringendsten Auftrag der Schulung entstehen kann.